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TS 08 Materialien Biografiearbeit
15.08.2005


Materialien und Downloads 

TS 08/05 Im Alter wird die Kindheit wach - Lebensrückschau als wichtiger Baustein in der Arbeit mit Älteren


"Altern ins Bild gesetzt". 15 Dokumentarfilme des SWR jetzt als Videoedition mit ausführlichem Begleitmaterial bei der Fachstelle Pastoral 3./4. Lebensalter auszuleihen!

„Wohin wir gehören“, „Grenzerfahrungen“ „Das Rad des Lebens“, „Lebensträume“, „Tiefe Wurzeln“ – mit diesen und anderen Themen über das Leben im Alter befassen sich 15 Dokumentarfilme, die in Kooperation von SWR und Katholischer Erwachsenenbildung von fünf Diözesen erstellt wurde. Das Medienprojekt hat inzwischen den Weiterbildungspreis Rheinland-Pfalz erhalten, weil „Filme und dazugehöriges pädagogisches Begleitmaterial eindrucksvoll Auskunft geben über Ziele, Herausforderungen, Wünsche und Hoffnungen sowie Sorgen, Ängste und Befürchtungen der Generation im 3. Lebensalter“.
Die Filme eignen sich besonders

  • als Einstieg in ein Erzählcafe zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Phase nach der Erwerbsarbeit
  • für Gesprächsrunden von Verantwortlichen der Seniorenkreise
  • als Impuls, um in die Biographiearbeit einzusteigen

Die Fachstelle 3./4. Lebensalter des Bistums Limburg hat die Filme als Videoedition mit dem ausführlichen Begleitmaterial erworben. Interessierte Gemeinden und Gruppen können sich die Materialien ab sofort bei der Fachstelle ausleihen.
Adresse: Wilhelm-Kempf-Haus  65207 Wiesbaden-Naurod, Tel: 0 61 27 / 7 72 82 oder E-Mail: hartmann@fachstelle-lebensalter.de


Beispiele für erzählte Lebenserinnerungen heute alter Menschen. Alle Beispiele mit ©opyright der "Gruppe Forschendes Lernen "ZeitZeugenArbeit" am ZAWiW der Universtät Ulm.



CD "Mit Schwamm und Schiefertafel in die Vergangenheit..."
- Frauen berichten aus Kriegs- und Nachkriegszeit -

Sechs Frauen erzählen von ihrer Schulzeit während und nach dem II. Weltkrieg. Die Frauen kommen aus dem gesamten Bundesland und leben heute im Kreis Ahrweiler. Einige berichten von Zuständen in Köln (Schüler mussten zum Neubau der Schule Steine mitbringen), Leverkusen (Granaten auf dem Schulweg), auf dem Land in Eitorf / Westerwald ( Bombenangriffe / V2 ) sowie nach dem Krieg am Grenzbahnhof Remagen).

Dieses Hörbild ist entstanden als "Produkt" eines Biografieprojektes im Fachbereich Offene Altenarbeit des Caritasverbandes für die Region Rhein-Mosel-Ahr e.V. Der Journalist Eberhard Müller führte die Interviews durch und bereitete sie in seinem Studio dramaturgisch auf. Die CD eignet sich für den Einsatz in der offenen Altenarbeit und für den Einsatz im Schulunterricht.
Zu beziehen für 10,00 € plus Porto bei:

Caritasgeschäftsstelle Ahrweiler
Tel.: 0 26 41 / 75 98 60
E-Mail: gemeindecaritas@caritas-ahrweiler.de
Der Reinerlös kommt der weiteren Arbeit mit älteren Menschen zugute.



Der Erinnerung Raum geben - Biographien - Installationen - Begegnungen

Zum Abschluss einer zweisemestrigen Projektlehrveranstaltung organisierten die Dozenten Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff und Dipl.-Soz.Arb. Sigrid Verleysdonk-Simons zusammen mit ihren StudentInnen eine dreitätige Ausstellung im Mönchengladbacher Schloss Wickrath.
Die ausgestellten Exponate und Installationen rund um die Arbeitsergebnisse der StudentInnen und ihrer (älteren) Projekt-PartnerInnen wurde von einem großen Publikum sehr positiv aufgenommen. Interesse, Anteilnahme und zahllose Gespräche verdeutlichten die Bedeutung von Erinnerung und Erinnerungsarbeit.Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten zum Ausstellungskatalog unter:

www.hs-niederrhein.de/fb06/dozenten/kerkhoff/ausstellung-vorwort.shtml


Faust, Volker. "Meine Glückliche Kindheit..." Die Glorifizierung von Kindheit und Jugend in der Erinnerung älterer Menschen.

Alte Menschen erzählen gern von ihrer Kindheit und Jugend. Ob das alles so stimmt bzw. nicht unkritisch beschönigt wird, ist eine andere Frage. Sinnvoll ist es allemal. Besonders dann, wenn die Zukunftsperspektiven verloren zu gehen drohen oder ernsthafte Beeinträchtigungen in der Lebenssituation belasten. Das Erinnern im Alter ist von großer subjektiver Bedeutsamkeit für die Psychohygiene in diesem ohnehin oft seelisch, geistig, körperlich und psychosozial beeinträchtigten Lebensabschnitt.

Zum Download der PDF-Datei


Goldbach, Renate. 2000. Die Bedeutung der Biographiearbeit im Eingliederungsprozess von Russlanddeutschen Aussiedlern. Aspekte sozialpädagogischen Handelns. Diplomarbeit. Ev. Fachhochschule Darmstadt, FB I.

Diplomarbeit als PDF-Datei


medica mondiale e.V. (Hrsg.). Zeit zu sprechen. Texte und Materialien zu sexualisierter Kriegsgewalt gegen Frauen.

40seitige Broschüre mit Texten zu sexualisierter Kriegsgewalt vom Zweiten Weltkrieg bis heute.

Inhaltübersicht und Download der Broschüre


medica mondiale e.V. (Hrsg.). Sexualisierte Kriegsgewalt und ihre Folgen. Handbuch zur Unterstützung traumatisierter Frauen in verschiedenen Arbeitsfeldern.
Mabuse-Verlag, 440 Seiten, ISBN 3-935964-48-X, 29,80 EUR

Das Handbuch bietet erstmals einen multidisziplinären Überblick zu den wichtigsten Ansätzen in der Arbeit mit Überlebenden von Kriegsgewalt, die sich in Krisengebieten und auch in Deutschland bewährt haben.

Inhaltsverzeichnis und Bestell-Möglichkeit 


Preißinger, Irmgard. 2004. Gesprächsorientierte Biographiearbeit und Erinnerungspflege zur Verbesserung der Lebensqualität im Alter. Ein didaktisch-methodisches Konzept zur Weiterbildung und Qualifizierung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Inaugural-Dissertation in der Fakultät Pädagogik, Philosophie und Psychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Dissertation als PDF-Datei


Sträuli-Eisenbeiss, Barbara. 2000. Biographiearbeit. Der kreative Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Museion 2/2000. S. 34-48

Rückschau auf sein Leben zu halten und Bilanz zu ziehen, ist nicht nur ein Thema des betagten Menschen. Dennoch zeigt sich: Mit zunehmendem Alter steigt das Bedürfnis, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzen. Es ist vielen älteren Menschen ein Anliegen, Ernte zu halten, um einerseits Ordnung zu schaffen, Belastendes zu verarbeiten und andererseits Kraft aus schönen Erinnerungen zu schöpfen.

Artikel als PDF-Datei 



"‚Verdrängtes Verbrechen’ Sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Krieg und ihre langfristigen Folgen für Überlebende und Gesellschaft".  

Redebeitrag von Monika Hauser, medica mondiale e.V., im Rahmen der öffentlichen Tagung des IPPNW „Folter und Humanität“ am 6. November 2004.

Vortrag als PDF-Datei

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Autor: Bettina Ellerbrock / Nadine David 
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